Asiatische Tigermücke
Die Asiatische Tigermücke stammt ursprünglich aus Südostasien und kommt in Hessen eigentlich nicht natürlich vor. Durch Reise- und Warenverkehr wurde sie jedoch in den letzten Jahren immer häufiger eingeschleppt. Unter günstigen klimatischen Bedingungen kann sie sich auch hier vermehren und überwintern. Auch im Main-Taunus-Kreis wurde sie bereits vereinzelt nachgewiesen.
Die Tigermücke gilt als übertragungsfähig für tropische Krankheitserreger und kann bestimmte Viren von Mensch zu Mensch weitergeben.
Um mögliche Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden, ist es wichtig, ihre Verbreitung zu beobachten und einzudämmen. Die Tigermücke legt ihre Eier vom Frühjahr bis in den Spätsommer in kleinen Wasseransammlungen ab – zum Beispiel in Blumentopfuntersetzern, Regentonnen, Eimern oder anderen Gefäßen, in denen sich Regenwasser sammelt.